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Fragen & Antworten

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Maltamin:
Was steckt hinter dem Namen Maltamin?

Maltamin ist eine Kombination der Wörter Malz und Aminosäuren, die Kernbestandteile unseres Produktes. 

Malz: Maltamin wird aus Gerstenkeimlingen gewonnen, einem Nebenprodukt der Malzproduktion. Bei der Produktion von Bier wird Gerste zum Keimen gebracht und wieder getrocknet. Nach dem Trocknen wird der Keimling entfernt und als natürliche Basis unseres Produkts verwendet.

Aminosäuren: In einem speziellen Produktionsprozess werden die Gerstenkeimlinge schonend verarbeitet und zu einem Extrakt aus 16 verschiedenen Aminosäuren sowie wichtigen Pflanzennährstoffen (N, P, K, S) verarbeitet.

Was beinhaltet Maltamin?

Maltamin ist ein flüssiger organischer NPK-Dünger mit 8,17% Stickstoff (N); 1,4% Phosphat (P2O5) und 3,55% Kalium (K2O). Es handelt sich hierbei um die 3 Hauptnährstoffe für Pflanzen, da sie in vergleichsweise großen Mengen benötigt werden und jeder dieser Stoffe eine zentrale Funktion im Wachstum übernimmt. Aufgenommen werden diese Nährstoffe größten Teils über die Wurzeln.

Darüber hinaus befinden sich 16 unterschiedliche Aminosäuren in Maltamin. Aminosäuren können sowohl über die Wurzeln als auch über die Blätter aufgenommen werden. Bei einer Blattbehandlung setzt die Wirkung in der Regel schneller ein und ist besonders dann sinnvoll, wenn die Pflanzen bereits unter Stress stehen.

Zusätzlich unterstützen Pektine und niedermolekulare Säuren die Pflanzenentwicklung auf vielfältige Weise.

Wie wirken Aminosäuren auf meine Pflanzen?

Aminosäuren haben mehrere positive Effekte, die wissenschaftlich belegt sind.

Das erhöhte Wurzelwachstum lässt sich dadurch erklären, dass Aminosäuren wie Tryptophan Vorstufen von Auxinen sind (Wachstumshormone).

Eine erhöhte Stresstoleranz ist ein positiver Effekt, der in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Hat eine Pflanze Stress (Hitze, Kälte, Trockenheit, Krankheit), kann sie sich selbst helfen durch die Produktion spezifischer Proteine, die in der Situation unterstützend wirken. Für die Herstellung dieser Proteine benötigt die Pflanze Aminosäuren, die Bausteine der Proteine. Dieser Prozess kostet die Pflanzen Kraft und verbraucht Reserven, die später bei der Ausbildung von Blüten oder Früchten fehlen können. Die regelmäßige Gabe von Aminosäuren unterstützt diesen Prozess von außen.

Zuletzt wirken Aminosäuren als Chelatbildner, verhindern die Ausfällung von wertvollen Metallionen im Boden (Fe²⁺, Zn²⁺, Cu²⁺) und machen diese somit pflanzenverfügbar.

Im Wissensbereich werden wir die Wirkung spezifischer Aminosäuren und Begriffe wie Chelatbildner detailliert erklären.

Werden eure Flasche recycelt?

Ja. Wir sind im LUCID-Verpackungsregister registriert. Mit dieser Registrierung erfüllen wir unsere gesetzliche Pflicht zur Beteiligung an einem dualen System und leisten damit einen Beitrag zum Recycling unserer Verpackungen. Für unsere Verpackungen haben wir uns für das System „Der Grüne Punkt“ entschieden.

Meine Flasche hat eine Delle, ist mit dem Produkt alles in Ordnung?

Ja, du kannst das Produkt ohne Bedenken verwenden. Bei der Auswahl der Flaschen hatten wir die Wahl zwischen hoher oder eher niedriger Grammatur. Dieser Wert gibt an, wie viel Gramm Plastik pro cm² Fläche verwendet wird. Wir haben uns für die ‚dünnen‘ Flaschen entschieden, weil dadurch 50% weniger Plastik benötigt wird. Einige unserer Flaschen können sich durch Temperaturunterschiede verformen, auf das Produkt hat das aber keinen Einfluss.

Welchen Geruch sollte das Produkt haben?

Maltamin ist zwar ein organisches Naturprodukt, aber sehr stark konzentriert. Unverdünnt hat es einen ungewöhnlichen Geruch, der schwer zu definieren ist. Wir haben einige Menschen ‚proberiechen‘ lassen, folgende Beschreibungen wurden öfter genannt: ‚Schwefel, Tanne, Fisch, Ammoniak, Kompost‘. Egal, nach was es für dich riecht, wenn Maltamin mit Wasser verdünnt wird, ist der Geruch verschwunden."

Kann ich Maltamin auch in Bewässerungssystemen, Hydroponik oder Semi-Hydroponik nutzen?

Ja, das ist möglich und wurde bereits von Anwendern erfolgreich probiert. Die Systeme haben den Vorteil, dass Wasser effektiver genutzt wird. Entsprechend hat auch die Pflanze mehr Spielraum, die Wirkstoffe aufzunehmen. Entsprechend kann mit einer geringeren Dosierung ein ähnlicher Effekt erzielt werden. Wir empfehlen eine 0,1% Lösung, also 1ml pro Liter Wasser.